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detailierte Konzeption

 

KiTa Konzeption

 

erstellt auf der Grundlage der Grundsätze der elementaren Bildung und Erziehung

 

1.Rahmenbedingunge

 

1.1 Vorstellung der KiTa

1.2 Größe und Lage

1.3 Öffnungszeiten

1.4 Personalstruktur / Organigramm

1.5 Gruppenstrukturen

 

2.Soziales und kulturelles Umfeld

 

2.1. Sozialstruktur

2.2 Leistungsangebote

 

3.Leitbild der KiTa 

 

3.1 Leitbild der KiTa 

3.2 Bild vom Kind

3.3 Rolle der Erzieherin

3.4 Gestaltung der Partizipation

3.5 Prinzipien und Grundsätze der integrativen Arbeit

 

 

4.Bildungsbereiche

 

4.1 Musik

4.2 Körper, Bewegung

4.3 Soziales Leben

4.4 Darstellen und Gestalten

4.5 Sprache, Kommunikation und Schriftkultur

4.6 Mathematik und Naturwissenschaften

 

 

5.Methodische Umsetzung der Bildungsbereiche

 

5.1 Gestaltung des alltäglichen Lebens in der KiTa

5.2. Spiel

5.3 Gestaltung Räume und Material

5.4 Gestaltung und Planung von Projekten

 

 

6.Organisation und Formen der pädagogischen Arbeit

 

6.1 Exemplarischer Tagesablauf der KiTa

6.2 Besondere Bildungsangebote

 

 

7.Gestaltung von Übergängen

 

7.1 Eingewöhnung der Kinder in der KiTa

7.2 Gestaltung -Übergang in die Schule Vorschulkonzept

7.3 Lernerfahrungen in der KiTa

 

 

8.die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

 

 

9.Leitungsmanagement und Teamentwicklung

 

9.1 Organisation des kollegialen Erfahrungsaustausches

9.2 Inhalte der Fortbildung

9.3 Einsatz von Praktikanten

 

 

10.Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

 

10.1 Überprüfung und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit

10.2 Kindeswohlgefährdung

10.3 Beschwerdemanagement

10.4 Treffen von Zielvereinbarungen mit den Mitarbeitern

10.5 Weiterentwicklung der KiTa Konzeption

 

 

____________________________________________________________________________________________________________________

 

 

 

1.1 Vorstellung der KITA

 

Name der Einrichtung:

Integrations-KiTa „ Haus der kleinen Zwerge „

Ehm-WelkStr.13a

16278 Angermünde

Telefon : 03331 /23395

Fax :03331/299807

Email :

 

 

 

Träger der Einrichtung

Volkssolidarität in Brandenburg e.V.

Kreisverband Uckermark

Straße des Friedens 5a

16278 Angermünde

Telefon : 03331 / 32435

 

 

Platzkapazität :

122 Kinder davon 15 Kinder mit integrativen Mehrbedarf

 

 

Leiterin : Martina Pommerening

 

 

 

1.2 Größe und Lage der KiTa

 

1963 Kindergarten wurde gegründet

1990 Als Kindertagesstätte

1993 Gründung als Integrations -KiTa

2003 Trägerschaft der VS

2011/2013/2015

2016 /2018 Ernennung „Haus der kleinen Forscher“/Verteidigung

2012 Ernennung zur Konsultations-Kita für Fachkräfteausbildung

2013 Ernennung „ Kita mit Biss „

2016 Ernennung „ Sprach-Kita“

 

 

Bauweise der KiTa

 

Hauptgebäude besteht aus 1 Etage

 

9 Gruppenräumen mit den jeweiligen dazugehörigen Garderoben

2 Spielflure

1 Büro der Leiterin

2 Therapieräume

1 Bewegungsraum, für alle Kinder zugänglich

1 Büro für Sprache -und Konsultationsarbeit

1Küche

Sanitärräume

 

 

1.3 Öffnungszeiten

 

Montag :

 

Dienstag :                täglich von

 

Mittwoch :              6:00 – 18:00 Uhr

 

Donnerstag :

 

Freitag :

 

 

6:00 - 7:00 Uhr  -   Sammelgruppe

 

7:00 - 16:00 Uhr  -     in verschiedenen Gruppen

 

16:00 - 18:00 Uhr -  Sammelgruppe

 

 

 

1.4 Personalstruktur

 

1 Leiterin Heilpädagoge / Praxisanleiter

 

14 pädagogische Fachkräfte davon 2 Heilpädagogen

1 Sprachfachkraft

1 kompensatorischer .Sprachförderer

7 Praxisanleiter

3 Quereinsteiger des OSZ Templin

 

 

2 Küchenkräfte

½ Hausmeister

 

 

1.5 Gruppenstruktur

 

Die Aufnahme der Kinder erfolgt nach dem Wunsch und Wahlrecht der Eltern.

Entsprechend der Anzahl der Kinder erfolgt die strukturelle Zusammensetzung der Kindergruppen und der Einsatz des pädagogischen Personals (lt. KiTa-Gesetz und Personalverordnung)

 

 

Ø Es sind Krippengruppen 0 – 3 Jahre

Ø sowie Kindergruppen 3 – 6 Jahre strukturiert,

eine alters -übergreifende Mischgruppe

 

Die Anzahl der Integrationskinder sowie deren Behinderungsgrad und Einstufung durch das Landessozialamt findet individuelle Berücksichtigung bei der Gruppengröße und Gruppenstruktur.

 

Keine Sondergruppen sondern Integration

 

der behinderten Kinder mit nicht behinderten Kindern in gemeinsamen Gruppen.

 

 

Krippenbereich:

 

Richtet sich nach dem besonderen Förderbedarf des Integrationskindes und Personalschlüssel für die jeweilige Gruppe

 

 

Kindergartenbereich:

 

10 nicht behinderte + 5 Integrationskinder

1 pädagogische Fachkraft für die Gruppe

und zusätzlich 1 Heilpädagoge für die Förderung der Integrationskinder

 

Integrationskinder sind Kinder mit dem Bedarf der heilpädagogischen Frühförderung

 

1.5.1 Gruppenstrukturen

 

Gruppe 1 / Gruppe 3

 

Kindergartengruppe / Kindergartengruppe

3 -Schuleintrittsalter  / 5- Schuleintrittsalter

14 Kinder / 14 Kinder davon 2-Integrations-Kinder

 

 

Gruppe 4 / Gruppe 5

Kindergartengruppe /  Kindergartengruppe

5- Schuleintrittsalter /  4- Schuleintrittsalter

14 Kinder , davon 3-Integrations-Kinder / 14Kinder

 

 

Gruppe 6  / Gruppe 7

Kindergartengruppe / Kindergartengruppe

5 Jahre-Schuleintrittsalter / 3 - Schuleintrittsalter

14 Kinder / 12Kinder ,davon 3-Integrations- Kinder

 

 

Gruppe 8 / Gruppe 9

Krippengruppe / Krippengruppe

1-2 Jahre / 2-3 Jahre

12 Kinder / 14 Kinder

 

 

Gruppe 10

Krippengruppe

2-3 Jahre

14 Kinder

 

 

 

Erstellt: überarbeitet:26.02.2019

 

 

 

2. Sozialstruktur

 

  • gemischte Bevölkerungsstruktur

  • sehr viele Kinder wachsen auf in ehe ähnlichen Lebensgemeinschaften, oder in der

    Kleinfamilie, meist alleinerziehende Mütter mit Kindern

  • jedem Kind ermöglichen wir die Aufnahme in unserer KiTa, egal welcher sozial oder kulturellen Abstammung

 

2.1 Umfeld der KiTa

 

Unsere Einrichtung befindet sich an einer Bundesstraße, besitzt einen Parkplatz für die Eltern

Unweit der Einrichtung befindet sich der Tierpark, umgeben ist die Einrichtung mit Gärten.

 

In der Nähe sind Arztpraxen, Bushaltestellen , Bahnhof , Einkaufscentren und wir befinden uns fast in der Stadtmitte, so sind die Kinder leicht zu Beobachtungsgängen zu motivieren.

 

Hautnah können die Kinder Veränderungen der Stadt miterleben, wie z.B. den Bau von Wohnhäusern oder die Sanierung der Altstadt. Die Einrichtung ist umgeben von alten Häusern, keine Neubauten, so ist dies eine ruhige Lage und die Kinder können den Alltag mit allen sozialen Gegebenheiten erfassen.

 

Geschützt von dem Straßenlärm befindet sich auf dem Gelände der Einrichtung ein großer Spielplatz mit genügend Rasen, verschiedenen Kulturen im Kräutergarten und ein Gewächshaus große Bäume dienen als Schattenspender in der Sommerzeit. Das Obst von den Bäumen verwerten wir selbst und das Sammeln macht auch den Kindern Spaß.

 

 

Für unsere Krippenkinder befindet sich am hinteren Teil des Gebäudes, verbunden mit einer direkten Ausgangstür zur hausumrandenden Terrasse und Zugang zum eigenen Spielplatz mit entsprechenden Spielgeräten sowie Sandkästen. Zum Ausleben des Bewegungsdranges dient ein angelegter Hügel im Garten.

 

 

2.2 Leistungsangebote

 

  • päd. Betreuung von Kindern im Alter 1- Schuleintritt durch qualifiziertes pädagogisches Fachpersonal

  • Öffnungszeiten Mo-Fr von 6.00 – 18.00 Uhr

  • Ganztagsverpflegung durch hauseigene Küche (Mittagsversorgung durch trägerinterne andere Kita )

  • Integration von Kindern mit individuellen Besonderheiten

  • ambulante Frühförderung und teilstationäre heilpädagogische Frühförderung nach Rahmenvertrag ( RV 79) nach § 79 Abs.1 SGB XII und Leistungsvereinbarung gemäß § 75 Abs. 3 SGB XII

  • Durchführung heilpädagogischer Maßnahmen

  • interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Logopäden, Ärzten, Gesundheitsamt und anderen therapeutischen Einrichtungen

 

  • Pädagogische Arbeit nach den Grundsätzen der elementaren Bildung und Erziehung des Landes Brandenburg

  • themenorientierte pädagogische Projektarbeit und vielseitige pädagogische Angebote

  • Meilensteine ein Instrument zur Feststellung von Sprachauffälligkeiten)

  • Sprachstanderhebung und Durchführung der kompensatorischen Sprachförderung im letzten Jahr vor der Einschulung

  • Würzburger Programm (Sprachprogramm zum Phonematischen Hören und zum Erwerb der Schriftsprache)

 

 

  • MUSIK MACHT STARK kostenlose Teilnahme der Kinder ab dem 3.Lebensjahr an der musikalischen Früherziehung durch ein Projekt der Musikschule Angermünde

  • Englischkurs durch Fremdanbieter

 

 

3.1 Leitbild der KiTa

 

Die Bildung, Erziehung und Betreuung in unseren Kindertageseinrichtungen wird geprägt durch die Werte der Volkssolidarität:

 

 

Humanität - Solidarität – Wärme und Geborgenheit

 

 

Die Rechte und der Schutz der Kinder stehen im Mittelpunkt unseres

täglichen Handelns.

 

Der pädagogische Alltag ist geprägt von Respekt und Vertrauen in die

Kompetenzen der Kinder.

 

Die ganzheitliche Entwicklung der Kinder wird von uns gemeinsam mit den Eltern individuell geplant und gestaltet sowie durch die entsprechende Dokumentation begleitet.

 

Unsere pädagogische Arbeit erfolgt transparent, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sozialen Status, ethnischer Zugehörigkeit und Weltanschauung.

 

Unsere pädagogischen Fachkräfte fördern und fordern die Kinder auf Grundlage länderspezifischer Gesetzlichkeiten und nehmen regelmäßig Fort- und Weiterbildungsangebote wahr.

 

Unsere Kindertageseinrichtungen sind Zentren vielfältiger Erfahrungs-, Begegnungs- und Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Jung und Alt.

 

Wir arbeiten kooperativ mit sozialen Einrichtungen der Volkssolidarität und mit Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Gemeinwesen.

 

In unserer KiTa wird jedes Kind in seiner Einzigartigkeit angenommen und als aktive, neugierige und wertvolle Persönlichkeit geachtet.

 

Unsere KiTa bietet einen integrativen Lebensraum, in dem Kinder sich angstfrei begegnen, eine Akzeptanz der jeweiligen Besonderheit gegenüber entwickeln und soziale Integration gelebt

wird.

 

 

 

Unser Motto. „ Hilf mir, es selbst zu tun „

 

 

3.2. Bild vom Kind

 

  • Kinder beginnen von Geburt an, sich aktiv ein Bild von der Umwelt zu machen sie nutzen alle ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und finden vielfältige Ausdrucksweisen

  • aus sich selbst heraus besitzen Kinder umfassende Fähigkeiten, sich zu bilden

  • sie setzen sich aktiv mit der gegenständlichen und sozialen Umwelt, ihrer eigenen Person, ihrem Körper, ihren Gefühlen und ihren Bedürfnissen auseinander

     

 

 

3.3 Rolle der pädagogischen Fachkraft

 

  • wir wertschätzen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit und schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre

  • wir begleiten und unterstützen die Kinder dabei, sich aktiv und auf vielfältige Weise mit ihrer gegenständlichen und sozialen Umwelt auseinanderzusetzen

  • wir schaffen Bildungsangebote, bei denen sich die Kinder ausprobieren, Erfahrungen machen, sich in ihrem Lerntempo entwickeln können und begleiten sie dabei

  • wir regen Bildungsprozesse an und gehen dabei alters- und entwicklungsbezogen auf die Bildungsfähigkeiten jedes Kindes ein

  • durch Kreativität, Engagement und pädagogische Kompetenz wecken wir die natürliche Neugier der Kinder

  • wir nutzen Fort- und Weiterbildungen, um uns ständig weiter zu qualifizieren und die pädagogische Arbeit mit neuen Erkenntnissen zu bereichern

 

 

 

3.4 Gestaltung der Partizipation

 

Wir räumen den Kindern das Recht auf Beteiligung im Kita-Alltag ein

 

Kinder in unserer Kita können sich an den Aufgaben des Alltags und deren Verrichtung beteiligen und als Gestalter ihres eigenen Lebens Selbstwirksamkeit erfahren.

Es geht uns im pädagogischen Alltag darum, den Kindern kontinuierlich die Möglichkeit zu geben, Situationen im entdeckenden Lernen auch selbst zu gestalten und individuelle Lernwege zu finden.

 

Wir beziehen die Kinder in möglichst viele Entscheidungsprozesse, die ihre Person betreffen ein.

 

Verlässliche Beziehungsstrukturen, in denen die Kinder angstfrei ihre Meinung äußern können, ihnen Respekt und Wertschätzung entgegengebracht wird und sie bei Bedarf individuelle Hilfe erhalten sind wichtiger Bestandteil unserer Konzeption.

Wir nutzen viele Möglichkeiten im Kita-Alltag, bei denen die Meinung der Kinder gewünscht wird.

 

Grenzen bestehen, wenn zwischen Beteiligung und Schutz von Kindern abgewogen werden muss, um Gefährdung auszuschließen.

 

3.4 Prinzipien und Grundsätze der integrativen Arbeit

 

Unsere KITA ist als integrativer Lebensraum gestaltet. Hier können sich Menschen angstfrei begegnen, eine Akzeptanz der jeweiligen Besonderheit

gegenüber entwickeln und soziale Integration als wechselseitigen Prozess erfahren.

Das behinderte Kind lernt so genannte Normalität und das nicht behinderte Kind wesentliches Sozialverhalten.

Die Familien mit behinderten Kindern erleben Teilnahme am öffentlichen gemeinschaftlichen Leben.

 

 

Ziele der Integration :

 

  • Chancengleichheit, Sicherung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und die Individualität jedes einzelnen Kindes stehen im Mittelpunkt unserer integrativen Arbeit

  • die Kinder erleben und lernen Wertschätzung und Toleranz im Umgang miteinander

  • wir stärken die sozialen Kompetenzen sowie die Autonomie aller Kinder

  • in einer vertrauensvollen Atmosphäre begleiten und unterstützen wir die Kinder, sich in ihrem individuellen Lerntempo zu entwickeln

  • die Partizipation der Eltern ist uns sehr wichtig und wird von uns gewünscht

  • Durchführung heilpädagogischer Maßnahmen laut Förderplan in unserer I-Kita

  • spezielle Therapien, z.B. Logopädie nach Verordnung kann in unserem Haus in Anspruch genommen werden

 

 

4. Pädagogische Arbeit

 

Bildungsbereiche in unserer KiTa

 

Die thematisch gegliederten Bildungsbereiche entsprechen den vorhandenen Bildungsfähigkeiten der Kinder. Sie lenken die Aufmerksamkeit der Erzieherinnen und Erzieher auf verschiedene Themenfelder und bilden einen Rahmen für pädagogische Konzepte in der Kindereinrichtung. Sie dienen der Planung und Auswertung der pädagogischen Arbeit und unterstützen das gezielte Beobachten und Fördern der Lernprozesse jedes einzelnen Kindes.

Erst im Zusammenwirken der Bildungsbereiche entfaltet sich gute pädagogische Praxis.

 

 

 

Sprache, Kommunikation und Schriftkultur

 

 

Körper, Bewegung und Gesundheit

 

 

Soziales Leben

 

 

Darstellen und Gestalten

 

 

Musik

 

 

Mathematik und Naturwissenschaften

 

 

 

4.1 Bildungsbereich Musik

 

Musik hören – spielen – singen – tanzen

 

Dieser Bildungsbereich hat einen positiven Einfluss auf die geistige, seelische und emotionale Entwicklung des Kindes. Sich musikalisch zu betätigen fördert das Gemeinschaftsgefühl und das Rhythmus- und Körpergefühl.

Singen beruhigt nicht nur die Babys, es ist auch förderlich für die Sprachentwicklung der Kinder.

Wir verbinden Sprache, Bewegung und den Ausdruck von Gefühlen beim Singen und bieten den Kindern dadurch eine kindgerechte, ganzheitliche Lernerfahrung.

 

So gestaltet sich die Umsetzung in der Praxis an einigen Beispielen

 

  • wir ermöglichen allen Kindern je nach ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten Musikinstrumente auszuprobieren und selbst herzustellen

  • Bewegung nach Musik, Tänze und Kreisspiele stärken die sozialen Kompetenzen

  • das vorhandene Repertoire steht den Erziehern und Eltern zur Verfügung kann durch die Zuarbeit von Texten und Liedern erweitert und kopiert werden

  • in gestalteten Entspannungssituationen während des Tagesablaufes und vor dem Einschlafen verwenden wir die unterschiedlichsten Tonträger hierbei wird ein ungestörtes und bewusstes Zuhören der Musik gewährleistet

  • durch die Anwendung unterschiedlicher Alltagsgegenstände können die Kinder unterschiedliche Klangvarianten erleben

  • die pädagogische Fachkraft stellt sich auf die Stimmlage der Kinder ein, sie achtet dabei auf eine deutliche Ausformung der Silben und Laute in sinnvoller musikalischer Betonung

  • der Einsatz und die Anwendung von Musik, erfolgt aus unterschiedlichen Bereichen wie z.B Hip-Hop, Klassik, Jazz, Rock, Volksmusik usw.

  • das Kennenlernen und der Einsatz von Musik aus anderen Kulturen bereichert das Wissen über andere Lebensformen

  • Schaffung von Gelegenheiten zum Auftreten vor Publikum Angermünder Bautage, Weihnachtsfeiern AWO, DRK, Angermünder Gänsemarkt

  • Projekt MUSIK MACHT STARK finanziert durch das Ministerium, ermöglicht die kostenlose Teilnahme aller Kinder ab 3-Jahre der Kita

    Ziel : bildnerisches Anschauungsmaterial ermöglicht den Kindern das Kennenlernen von Orchesterinstrumenten.

 

 

4.2 Bildungsbereich Körper, Bewegung und Gesundheit

 

Klettern – Springen- Entspannen- sich spüren

 

Jedes Kind wird mit einem großen Potenzial an Bewegungsimpulsen geboren. Die Bewegung wird von uns als Grundlage für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung der Kinder gesehen. Die motorische Entwicklung von Kindern ist eine wesentliche Voraussetzung für ihre intellektuellen, sozialen und sprachlichen Entwicklungsschritte. Für uns ist es selbstverständlich im Alltag eine größtmögliche Vielfalt an Bewegungsformen zu schaffen.

Unser gezieltes Bewegungsangebot umfasst, angepasst an das Alter der Kinder und in vielen Variationen.

Die pädagogischen Fachkräfte achten darauf, dass Ruhe und Bewegung im Tagesablauf in einem sinnvollen Wechsel möglich sind. Kinder können sich, im ganzheitlichen Lernprozess weiterentwickeln und in ihrer ganz persönlichen Art und Weise, im gesamten Bereich

der Psychomotorik ausleben.

 

So gestaltet sich die Umsetzung in der Praxis an einigen Beispielen

 

  • im Alltag werden die unterschiedlichsten Gegenstände und Materialien ( z.B. Knöpfe, Papierrollen, Naturmaterial uvm.) verwendet

  • unser Bewegungsraum steht allen Kindern zur Verfügung.

  • Entspannungsübungen, die Stille erleben, Materialien wie Kirschkernkissen u.s.w. Oder gegenseitige Massagen lassen das Gefühl und die Wahrnehmung des eigenen Körpers der Kinder erwecken und erleben

  • auch außerhalb unseres Bewegungsraumes und den Flurbereichen schaffen die Erzieher immer wieder Möglichkeiten, dass die Kinder ihre Fähigkeiten in den verschiedenen Fortbewegungsarten ausprobieren können

  • Kennenlernen der Grundbegriffe (Springen, Hüpfen, Schlusssprung usw.)

  • Kinder wählen selbst entsprechend ihrer grob- und feinmotorischen Fertigkeiten die Wahl der Haltung aus (z.B. beim Malen, Stehen oder Sitzen) usw.

  • Förderung der Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Gewandtheit, Beweglichkeit und Geschicklichkeit durch Wettspiele

  • in einigen Gruppenräumen befinden sich schiefe Ebenen und Podeste, besonders im Krippen- Bereich wird dadurch die aktive Bewegung der Kinder gefördert

  • Kreis- und Tanz Spiele

  • wir nutzen unseren Tierpark und die Kleingartenanlage, Feldwege in der näheren Umgebung für Wanderungen und Spaziergänge die Natur

  • gesundheitsbewusste Ernährung und eigene Körperwahrnehmung ist ein wichtiger Bestandteil im pädagogischen Alltag

  • wir nutzen nicht nur unsere zwei großen Spielplätze mit den verschiedensten Spielgeräten die Anregungen für spontane Bewegungsimpulse schaffen, sondern auch die öffentlichen Spielplätze, wie auch den Abenteuerspielplatz am Mündesee

 

Ziel : Die Begrifflichkeit von Sportübungen werden im Sportraum bildnerisch dargestellt, damit diese Bezeichnungen die Kinder besser verstehen und erlernen können

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • 4.3 Bildungsbereich Soziales Leben

     

    Freunde kennen lernen – Akzeptanz - Persönlichkeit

     

    Der Bildungsbereich Soziales Leben verbindet die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und die Entwicklung sozialer Beziehungen miteinander. Jedes Kind soll die Einzigartigkeit deiner eigenen Person entdecken und festigen.

    Die Kinder sollen lernen, Menschen mit ihrer Andersartigkeit zu akzeptieren, sie respektieren und sie zu achten. In unserer KiTa gehen wir als Erzieher auf die Bedürfnisse der Kinder ein und ermöglichen eine vorurteilsfreie Erziehung.

    Die Kinder lernen ihre Bedürfnisse, Interessen und Wünsche auszudrücken und werden ermutigt ihre Gefühle zu zeigen.

     

     

    So gestaltet sich die Umsetzung in der Praxis an einigen Beispielen

     

  • zur Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder schafft jede pädagogische Fachkraft altersgemäße Freiräume und beachtet dabei geschlechtsspezifische Besonderheiten

  • Kinder lernen Freude kennen, sie üben sich in der Konfliktlösung, bei denen ihnen die pädagogische Fachkraft Hilfestellung geben kann

  • alle Mitarbeiter vermeiden Gewalt in sprachlicher Form

  • „Jedes Kind ist anders – keines wie ich“, diese Erfahrung sammeln die Kinder in der Gemeinschaft der KiTa, alle Kinder erleben und erfahren Respekt und Achtung

  • Gemeinsam mit den Kindern stellt die pädag. Fachkraft Regeln im Gruppenalltag auf, die aber auch jederzeit neu verhandelbar sind

  • Förderung von Freundschaft, Moral und Gerechtigkeit

  • die Kinder dürfen ihren KiTa- Alltag mitbestimmen, dabei erfahren sie aber auch, dass bestimmte Normen und Werte beachtet werden müssen

  • wir haben festgelegte Zeiten für die gemeinsame Einnahme von Mahlzeiten, sowie Schlaf- und Wachzeiten

  • die Eingewöhnung der Kinder in den KiTa- Alltag richtet sich nach dem Bedürfnis des Kindes, es soll Vertrauen und Geborgenheit erfahren bei einer Bezugsperson, dadurch wird das Kind in seinem Selbstwertgefühl gestärkt

     

     

     

    4.4 Bildungsbereich Darstellen und Gestalten

     

    Phantasie und Kreativität

 

  • die pädag.Fachkraft ermöglicht den Kindern frei zugänglich altersgerechte Materialien

    Naturmaterialien, Scheren, Papier, Klebstoff, Papier, Farben usw.)

  • auf den Fluren angebrachte Wandbilder dienen zur Sprachanregung

  • Verschiedene Modelierarten (Knete, Ton usw.)

  • Bücher über Künstler und Kunstwerke, Einsatz von Fotoapparat; Kamera usw.

  • Bilder oder Originale von verschiedenen Bauwerken können als Anschauungsmaterial für

    die eigene Kreativität genutzt werden

  • bei kreativen Tätigkeiten wählen die Kinder ihre Körperhaltung selbst

  • verschiedene Ausstellungsmöglichkeiten nicht nur in der KiTa ,z.B. Bilderrahmen, Staffeleien, Collagen usw. sollen das Selbstwertgefühl bei den Kindern steigern

  • die Sammlung von angefertigten Produkten der Kinder erfolgt in Portfoliomappe, diese wird den Kindern beim Übergang in die Schule ausgehändigt

  • regelmäßiger Besuch in der Töpferwerkstatt fördert die Motorik

 

 

 

 

Fünf goldene Regeln:

 

 

  • Bei den täglichen Gruppengesprächen wird darauf geachtet,

    dass jedes Kind sich beteiligen kann und Zeit hat sich zu äußern

  • Kinderkonferenzen in den Kindergartengruppen

  • Im gesamten Tagesablauf werden Reime Verse, Gedichte, Fingerspiele in

    entsprechenden Situationen eingeflochten und können erlernt werden

  • Einsatz von verschiedenen Schreibmaterialien (Stifte, Schreibmaschine, Pinsel usw.)

  • Namensschilder in großer Druckschrift (z.B STUHL, TISCH usw..)

  • Kennenlernen und Erkennen von Buchstaben durch Sehen und Fühlen

  • das Material der Frühförderung hinsichtlich der Sprachförderung ist allen Erziehern

    zugänglich und kann individuell genutzt werden

  • Namenskarten von Gegenständen

  • Briefkontakte

  • Umgang mit Zeitschriften und anderen Lesematerialien

  • jede Kindergruppe besitzt ausreichend Buchmaterial, das genutzt werden kann,,um

    kurze Geschichten zu erzählen und wider geben zu können

     

     

    Ziel : Umsetzung und Evaluation unseres Sprachkonzeptes

     

     

     

    4.6 Bildungsbereich Mathematik und Naturwissenschaften

     

    rechnen – vergleichen - untersuchen

     

    Die Mathematik und die Naturwissenschaft ermöglicht dem Kind Erfahrungen zu sammeln und diese in seiner Umwelt anzuwenden.

    Kinder haben das Bedürfnis mathematische Größen zu ergründen und naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu erleben, doch das ist ein Prozess der eigenen aktiven Sinnestätigkeit.

    Wir greifen die Neugierde der Kinder auf, unterstützen ihre Experimente und forschen

    mit ihnen gemeinsam.

     

    So gestaltet sich die Umsetzung in der Praxis an einigen Beispielen

     

  • Übungen für Mengenlehre (unterschiedliches Material verwenden)

  • Erweitern und festigen von Mengenbegriffen

  • Kennenlernen und Erkennen der Zahlen durch Sehen und Fühlen

  • Zuordnen von mathematischen Symbolen und Begriffen (Hausnummern, Autokennzeichen

  • usw.)

  • Anwendung von Dimensionsmaterial (groß-klein ,dick-dünn usw.)

  • Arbeitsblätter

  • Einsatz von Gebrauchsgegenständen ( Taschenrechner , Uhr ,Messbecher usw.)

  • Einsatz von mathem.Material (Stäbchen ,numerische Stangen ,Spindeln usw.)

  • räumliche Bedingungen bieten den Kindern die Möglichkeit Pflanzen zu versorgen,

    Sammlungen anzulegen und zu erweitern

  • es werden Experimente zu Materialeigenschaften und physikalischen ,biologischen und

    chemischen Prozessen durchgeführt und dokumentiert

  • Medien wie Sach-und Fachbücher sind vorhanden

  • 1xjährlich wird ein Experimentiernachmittag mit den Eltern gemeinsam durchgeführt

 

 

Räume ,Freispiel , Projekte

 

Unsere Ziele:

 

  • in einer Atmosphäre der Offenheit den Jungen und Mädchen ermöglichen, sich selbst anzunehmen spontan und voller Interesse zu handeln, Fehler machen zu dürfen, Angst auszusprechen und abzubauen, selbständig zu werden.

  • Die Jungen und Mädchen zu befähigen sich anderen zuzuwenden, andere einfühlend zu verstehen, gemeinsam zu reden, zu handeln, zu spielen, Konflikte zu lösen oder zu ertragen

  • Kindern zu ermöglichen am Leben Erwachsener teilzunehmen

     

     

    Wir versuchen das Prinzip der ganzheitlichen Erziehung zu verwirklichen.

    Das heißt: Die sinnliche, kognitive, moralische, ästhetische, emotionale und die soziale Entwicklung der Jungen und Mädchen wird gleichermaßen unterstützt.

    Verständnis, Abstraktionsfähigkeit und Begriffsbildung werden gefördert.

     

    Bei der Raumgestaltung sind wir bemüht den unterschiedlichsten Bedürfnissen von Jungen und Mädchen gerecht zu werden, dabei achten wir auf die Material - und Spielauswahl.

     

    Alle Kinder lernen Rücksicht zu nehmen sowie achten und schätzen deren Eigentum.

     

     

    5.2 Das Spiel der Kinder

     

    Wieder nur gespielt und nichts gelernt“

     

    Die Welt des Kindes ist das Spiel. Es ist so abwechslungsreich und vielfältig wie das Leben.

    So wichtig in diesem Zusammenhang der Begriff „Freispiel“ ist, so notwendig ist das Verstehen des Wortes in seinem ursprünglichen Sinn, „sich frei-zu-spielen“ von Spannungen und Erlebnissen, Eindrücken und Ängsten und belasteten Ereignissen.

     

    Die Frage was das Spiel eigentlich ist und welche Bedeutung dem Spiel zukommt, scheint immer schwieriger zu werden. Das Spiel ist nicht nur einfach beschäftigt sein, sondern ein mit tiefem Ernst erfülltes Tun.

     

     

    „Spiel ist Arbeit „

     

    und sollte die Haupttätigkeit des Kindes sein

     

    Alle Erlebnisse und Erfahrungen aus der Umwelt der Erwachsenen nimmt das Kind auf ahmt sie nach und gestaltet damit ein zweckfreies Spiel.

    Immer wenn wir Kinder beobachten, einzeln oder in kleinen Gruppen können wir sehen, dass sie Szenen aus dem tägliche Leben nachahmen.

     

     

     

    5.3 Räume und Material

     

    Definition:

     

    Räume sind nicht einfach austauschbare Flächen, sie stellen Schutz, aber auch Herausforderung, Hilfe aber auch Erlebnisse dar.

     

    Bedeutung:

  • weil der Alltag in der KiTa vorwiegend in Räumen stattfindet

  • weil wir den Kindern durch die Raumgestaltung Frei-und Erlebnisräume

    schaffen wollen, die Aufforderungscharakter haben und die Kinder zum Tätig werden

    herausfordern

  • weil das Kind von seinem räumlichen Umfeld vielfältige Anregungen erhält

  • weil Kinder Räume körperlich direkt mit allen Sinnen erleben

  • weil, kleine abgrenzbare Räume und überschaubare Räume den Kindern ein intensives

    Spielen ermöglichen

  • weil Räume eine deutliche Sprache sprechen, sie geben Auskunft über den Besitzer und den

    Nutzer

  • weil Räume sich auf das Verhalten der Kinder auswirken

     

     

    Wie sehen unsere Räume aus:

    Wir wollen eine Atmosphäre und eine vorbereitete Umgebung schaffen, in der sich die Kinder wohl fühlen und in der es möglich ist, dass Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstandes aktiv werden können. Kinder wollen auf Entdeckungsreise gehen, deshalb richten wir die Räume nicht identisch ein. Nach unseren Möglichkeiten haben wir in den einzelnen Räumen Schwerpunkte zugeordnet; sie in Erlebnis Bereiche umgestaltet. Das Funktionelle soll mit dem Ästhetischen einhergehen.

    Erlebnisbereiche können sein: Bücherecke, Kuschelecke, Bauecke, Malecke, Puppenecke, die Erweiterung in den Flurbereichen ist möglich.

     

    Außengelände

     

    Neben den Innenräumen legen wir großen Wert auf die Gestaltung des Außengeländes.

     

    Unser Außengelände ist zu einem integrierten Spielraum geworden und spielt in unserem Konzept eine wichtige Rolle, da sich jedes Kind geistig-seelisch-körperlich betätigt und so ganzheitlich gefördert wird. Es spielt mit Konzentration, Hingabe, Zufriedenheit, und Experimentierfreude.

    Eigentätigkeit, Wahrnehmungsfähigkeit und Selbständigkeit werden unterstützt. Die Umwelt wird mit allen Sinnen wahrgenommen und erlebt.

     

    Nicht nur die Spielgeräte sind das Wichtigste.

     

    So haben die Kinder auch die Möglichkeit sich hinter Hecken zu verstecken, im Weidenhaus unbeobachtet zu spielen, Roller zu fahren, zu graben und vieles mehr.

    Abgesprochene Regeln erleichtern den pädagogischen Fachkräften die Beobachtung und festigt das Vertrauensverhältnis zu den Kindern.

     

     

    5.4 Projekt

     

    Definition:

    Das Wort Projekt kommt aus dem lateinischen und bedeutet der „Entwurf, das Vorhaben“ .In der KiTa bezeichnen wir damit ein geplantes ,konkretes Lernunternehmen., das unter einer bestimmten Thematik steht ,längere Zeit dauert ,den Abschluss bestimmen die Kinder selber.

     

    Wie sieht bei uns die Projektarbeit aus:

    Die Gestaltung der Projekte ist Kindergruppenbezogen. Die Kleinen erkunden zuerst die KiTa,bauen „ich“ und „soziale“ Kompetenzen auf und nehmen an den Freispielangeboten teil.

    Sie sind damit ausreichend gefordert und gefördert.

     

    Wie kommt ein Projekt zustande-Ausgangspunkt:

    Manche Projekte entstehen spontan aus einem Ereignis oder einer bestimmten Situation heraus und entwickeln sich manchmal von selbst weiter z.B.

  • Begegnung (Handwerker im Haus, Arztbesuch)

  • Erlebnis (Spaziergang, Baden, Tiere)

  • Angstsituation (Dunkelheit, Unfall)

  • Jahreszeiten

  • Es können die unterschiedlichsten Erlebnisse sein

     

     

    Manche Projekte entstehen auch aus der Sicht der pädagogischen Fachkraft

  • Verhalten in der Kindergruppe

  • Feste, Feierlichkeiten

  • Vorbereitung auf die Schule

     

     

    Wichtig ist jedoch, dass das Projekt von den Bedürfnissen der Kinder ausgeht. Einen gemeinsamen Abschluss zu finden endet meistens durch die Gestaltung eines besonderen Höhepunktes mit den Kindern.

 

 

5.5 Dokumentation der pädagogischen Arbeit in unserer KiTa

 

  • für jedes Kind wird, nach vorheriger Absprache mit den Eltern, ein Beobachtungsbogen

    „Grenzsteine der Entwicklung“ geführt, er dient als Überwachungsinstrument der

    Entwicklung des Kindes

  • In dem Hefter Portfolio werden wichtige Entwicklungsschritte und erreichte Bildungsziele

    dokumentiert, die der Durchführung der jährlichen Entwicklungsgespräche nutzen

  • Jedes Kind besitzt einen Ordner für die individuelle Sammlung von Arbeitsergebnissen, der

    für den selbständigen Umgang des Kindes verwendet wird.

  • Führen der Gruppenbücher

  • INFO-Tafeln

 

 

 

6. Organisation und Formen der pädagogischen Arbeit

 

6.1Tagesablauf

 

0 - Schuleintrittsalter

 

 

Öffnungszeit 6.00 – 18.00 Uhr

 

Sammelgruppe bis - 7.00 Uhr

 

Frühstück ab 8.00 Uhr

 

  • pädagogische Angebote

  • Spiel im Raum und Freien

  • Spaziergänge

  • Sport

  • Projektarbeit

     

     

     

    Mittag ab 11.00 Uhr

     

    Schlaf ab 12.00 Uhr

     

    Vesper ab 14.30 Uhr

     

  • Spiel im Raum oder Freien

  • malen und basteln

 

Sammelgruppe ab 16.00 Uhr

 

 

 

 

Bei uns in der KiTa legen wir Wert auf eine Ruhephase für alle Kinder!!!

 

 

 

 

6.2 Durchführung heilpädagogischer Maßnahmen

 

 

Lernen mit Kopf - Herz - Hand –Körper = Ganzheitlichkeit

 

 

Feinmotorik:

  • Förderung der Hand- und Fingergeschicklichkeit
  • Übungen mit verschiedenen Materialien (Knetmasse, Papier, Schere)

  • Schließen und Öffnen von verschiedenen Verschlüssen (Knöpfe, Schnallen, Reißverschlüsse)

 

 

Grobmotorik:

  • Gleichgewichtsübungen
  • Balancieren, Trampolin

  • wahrnehmende Person ist Bezugspunkt, Gegenstände werden hinter, vor, über, und seitlich

    von der Person lokalisiert

  • andere Übungen die mit zum Förderprogramm gehören: (klettern, werfen, fangen, hüpfen, rennen)

 

 

Wahrnehmung

  • auditive Wahrnehmung
  • erkennen und benennen von verschiedenen Geräuschen

    optische Wahrnehmung

  • Farben erkennen und in das Steckbrett nach der gesehenen Vorlage einsortieren

  • erkennen und zuordnen der Farben

  • Übungen zum Vergleichen und zuordnen
  • taktische Wahrnehmung
  • Tasten von verschiedenen Materialien (Fuß Tastkästen)

 

 

Sprache

  • regelmäßige Therapien bei der Logopädin

  • Lautbildungsübungen vor dem Spiegel und ohne Spiegel

  • Umsetzung der Therapien bei der Logopädin in der Kita

  • mundmotorische Übungen vor dem Spiegel

  • Lockerung der Mundmuskulatur - Pustespiel

  • Zungenübungen, Lippenübungen

  • Stärkung der Wangenmuskulatur

  • Papierschnipsel werden mit dicken oder dünnem Halm aufgesaugt

  • Blasübungen das Ausblasen der Zauberkerze fasziniert alle Kinder

 

 

Sozialverhalten

  • gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder sowie

    gemeinsames Spiel der Kinder miteinander jeder nach seinen Fähigkeiten und

    Fertigkeiten

 

 

Kognitiver Bereich /Denken

  • Entwicklung geistiger Fähigkeiten

  • Spiele, die Konzentration und Ausdauer entwickeln

  • Zuordnungsspiele, bei denen die Kinder das Ergebnis selbst kontrollieren können

  • Merkfähigkeit - Memory

     

     

     

    7.Gestaltung von Übergängen

     

    7.1 Eingewöhnung in der KiTa

     

    Der Übergang aus der Familie in die KiTa bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung für seine Fähigkeit, sich an eine neue Umgebung anzupassen und Beziehungen zu fremden Personen aufzubauen. Während der ersten Zeit in der KiTa ist das Kind mit unbekannten Räumen, fremden Erwachsenen und deren Kinder konfrontiert. Es muss sich an die neue Situation, einen veränderten Tagesablauf und an die mehrstündige Trennung von den Eltern gewöhnen.

    Gerade im Anpassungsprozess ist es wichtig, dass die pädagogische Fachkraft die Möglichkeit hat, das Kind kennen zu lernen. Denn sie muss in Abwesenheit der Eltern deren Funktion übernehmen.

    Wir müssen dabei jedoch in Betracht ziehen, dass die Anpassung an die neue Umgebung und der Aufbau der Beziehung zur päd.Fachkraft, also die Eingewöhnung des Kindes ohne die Unterstützung der Eltern für das Kind mit einigen Stressbelastungen verbunden sein kann. Ein stressvoller Beginn in der KiTa ist nicht nur Unglück für das Kind, sondern belastet auch die päd.Fachkraft, die sich unabhängig von ihrer Qualifikation und ihrem guten Willen dem weinenden Kind gegenüber hilflos fühlen muss, eine Erfahrung, die keine guten Voraussetzungen für die sich entwickelnde Beziehung zwischen ihr und Kind schafft.

     

    Wie sollte die Eingewöhnungsphase ablaufen?

     

    Ein Elternteil hält sich zusammen mit dem Kind in der Kindergruppe auf. Die Eltern sollten sich hier eher passiv verhalten und ihr Kind auf keinen Fall drängen sich von ihm zu entfernen. Das Kind wird von selbst beginnen, die neue Umgebung zu erkunden, wenn es dazu bereit ist. Dabei wird ein ständiger Blickkontakt zur Mutter hergestellt. Die päd.Fachkraft versucht vorsichtig ohne zu drängen, über Spielangebote, Kontakt zu dem Kind aufzunehmen. Ab dem 3. Tag kann die Mutter schon einmal für ca. 1 Stunde das Kind alleine lassen. Sie sollte sich jedoch in der Nähe aufhalten, falls das Kind zu weinen beginnt. Ab dem 5. Tag übernimmt die Erzieherin die Versorgung des Kindes, die sich ihm als Spielpartner anbietet. Das begleitende Elternteil entwickelt ein kurzes Abschiedsritual mit dem Kind, das eingehalten und beibehalten werden sollte.

    Die Eingewöhnung ist grundsätzlich dann abgeschlossen, wenn das Kind die päd.Fachkraft als „sichere Basis“ akzeptiert hat und sich von ihr trösten lasst. Dabei kann es durchaus vorkommen das, dass Kind gegen den Weggang seiner Eltern protestiert, das ist sein gutes Recht.

    Entscheidend ist, ob es sich von der päd.Fachkraft schnell beruhigen lässt, wenn die Eltern gegangen sind und sich danach interessiert und in guter Stimmung dann angebotenen Aktivitäten zuwendet. Gerade in der ersten Zeit, kann häufig beobachtet werden, dass die Kinder nach dem Aufenthalt in der KiTa sehr müde sind.

     

    Ziel : Anwendung des Leitfadens für das Eingewöhnungsgespräch

     

     

     

    7.2 Gestaltung - Übergang in die Schule

     

    Konzept für den Vorschulbereich

 

 

 

Unsere Vorhaben

 

 

  1. Zusammenarbeit mit der Schule Abschluss einer Kooperationsvereinbarung GORBIKS

  2. Zusammenarbeit mit den Eltern

  3. Umsetzung in der I-KiTa

     

    zu 1.

  • Teilnahme der Erzieher an Konferenz der Flex-Schule „Gustav- Bruhn

  • Besuch der Schulen mit den Vorschulkindern

  • Besuch der Lehrer in der KiTa

  • Vorschuluntersuchung der Kinder durch das Gesundheitsamt

  • Beratung zu eventuell weiterführenden Fördermaßnahmen

     

    zu 2.

  • Erläuterung des Schulprojektes in der Elternversammlung

  • Dokumentation für die Eltern – Wandzeitung

  • Durchführung von Entwicklungsgesprächen an Hand der Entw-bögen

  • Unterstützung und Beratung der Eltern zu pädagogischen Problemen

     

    zu 3.

  • Durchführung der 1. Kinderversammlung mit dem Ziel, bei den Kindern die Freude auf die Schule zu wecken

  • Spaß am Lernen zu vermitteln und den Kindern die Möglichkeit

    zu geben, dass sie ihre Vorstellungen erzählen,

    was noch alles zu lernen ist bevor sie in die Schule kommen

  • alle Schulkinder lernen sich nochmals kennen

  • 20 Wochen vor Schulbeginn-Einführung des Würzburger Programm

  • Fahrt ins Theater zum Weihnachtsprogramm

  • Durchführung der 2. Kinderversammlung

  • die Kinder berichten über das Gelernte in der Vorschule

  • Absprache für die Abschlussfeier wird getroffen

  • ein Kuchenbasar wird durchgeführt, deren Erlös für die Abschlussfeier genutzt wird

 

 

 

7.3 Lernerfahrungen im Kindergarten – Gesichtspunkte der Schulfähigkeit

 

Emotionale Gesichtspunkte:

  • Enttäuschungen zu ertragen und Versagungen auszuhalten

  • Bedürfnisse aufzuschieben

  • Zielgerichtet zu handeln

  • sich in Andere einfühlen zu können

  • die Trennung von der Familie zu ertragen

 

Soziale Aspekte

  • lernen sich in eine Gruppe einzufügen„

  • Kontakte zu anderen aufzunehmen , mit ihnen zu sprechen

  • selbständig zu handeln

  • Entscheidungen treffen zu können

  • Rücksicht auf andere zu nehmen

  • mit Zeit umzugehen

 

 

Psychomotorische Verhaltensweisen

  • fein motorische Leistungen (ausschneiden, malen, kleben usw.)

 

 

Kognitive Gesichtspunkte

 

  • optische Wahrnehmungstätigkeit (Gliederungsfähigkeit)

  • Symbol Verständnis

  • Auffassung / Erfassen von Mengen

  • Aufmerksamkeitszuwendung

  • Sprachentwicklung und Verständnis

  • Merkfähigkeit

     

     

8. Die Gestaltung der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

 

Wir streben eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern an, um gemeinsame Erziehungsaufgaben zu bewältigen. Deshalb sollen möglichst viele Verknüpfungspunkte zwischen Elternhaus und Kindertagesstätte geschaffen werden.

 

  • Alle 2 Jahre finden Elternumfragen in Bezug auf das Wohlbefinden der Kinder und der Bildungsarbeit statt, deren Evaluation dann im Team erfolgt

  • in der KiTa besteht ein Kindertagesstätten Ausschuss, der nach einem Jahresplan arbeitet

  • und durch seine Anregungen in der KiTa unterstützend wirkt

  • Bei der stetigen Überarbeitung der Konzeption als wichtiges Arbeitsinstrument in der Kita sind die Eltern eingeladen sich zu beteiligen

  • auf Wunsch der Eltern können auch Hausbesuche durchgeführt werden

  • alle pädag.Fachkräfte zeigen Offenheit und Gesprächsbereitschaft für Einzelgespräche

  • Elternversammlungen finden in der Kindergruppe jeweils einmal im Jahr statt

  • Entwicklungsgespräche werden 1x im Jahr oder nach Bedarf durchgeführt

  • Einladungen der Eltern zur Teilnahme am Gruppenleben, insbesondere nutzen wir diese Ressource bei der Gestaltung von Projekten

  • die Gestaltung der Eingewöhnungszeit wird mit den Eltern abgesprochen

  • Informationsaustausch mit den Eltern der integrierten behinderten Kinder

     

     

    Ziel : Förderung der Mitwirkung der Eltern bei der Konzeption

 

 

 

9. Leitungsmanagement und Teamentwicklung

 

9.1 Organisation des kollegialen Erfahrungsaustausches

  • 4x jährliches Treffen auf Landesebene des Leiterteams der VS

  • 4x jährliche Dienstberatungen der Kita-Leiter der Volkssolidarität LK Uckermark

     

     

    Unsere Dienstbesprechungen finden jeden 1. Montag im Monat statt. Die Gesprächsführung übernimmt die Leitung. Das Protokollieren übernimmt eine Mitarbeiterin.

    Die Tagesordnungspunkte setzen sich wie folgt zusammen:

     

  • Allgemeine Informationen

  • Weiterbildungskonzept, KOKIB und Sprachkita

  • Wünsche, Anträge, Sonstiges

     

     

    Jede pädagogische Fachkraft versucht sich mit ihren Kompetenzen für die gesamte Einrichtung einzusetzen.

    Wir nutzen den großen Freiraum, den Raum für viele Aktionen, Flexibilität, selbstständiges Arbeiten und den Umgang mit den Menschen.

     

  • alle 2 Jahre werden, zur Feststellung von Ressourcen , die Fragebögen zur Mitarbeiterzufriedenheit im Qualitätszirkel ausgewertet

     

     

     

    9.2 Inhalte der Fortbildung

     

  • Pädagogisches Weiterbildungskonzept ist ausgerichtet auf die Grundsätze der Elementaren Bildung und Erziehung

  • Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Landkreis Uckermark

  • Mitarbeit in dem Arbeitskreis des paritätischen Wohlfahrtsverbandes „Frühförderung KiTa mit Integration“

  • Nutzen der verschiedenen Weiterbildungsträger

  • Selbststudium durch Fachliteratur

  • alle 2Jahre Verteidigung des Titels „Haus der kleinen Forscher“

  • alle Erzieher sind DRK Ersthelfer

     

     

     

    9.3 Einsatz von Auszubildenden

     

    Grundlage ist das bestehende Ausbildungskonzept.

    Auszubildende aus Sozialberufen haben die Möglichkeit, bei uns ihr Praktikum abzuleisten. Das Praktikum muss mindestens 5 Tage dauern. Praktikanten können für uns eine große Hilfe sein, aber auch eine deutliche Belastung für die KiTa. Die einen sind motiviert, aktiv, die anderen erleben ihr Praktikum als lästiges „Muss“, sind unselbstständig und desinteressiert.

     

    Die Auszubildenden werden von einer päd.Fachkraft, die feste Ansprechpartnerin ist, begleitet, angeleitet und beraten. Aufgaben, die von der Schule gestellt werden, werden gemeinsam mit dem Praxisanleiter durchgesprochen und entsprechend den Bedingungen unserer KiTa erfüllt, hierbei spielt natürlich auch die Umsetzung unserer Konzeption eine wesentliche Rolle. Die Reflexionsgespräche zwischen der pädag.Fachkraft und dem Auszubildenden tragen dazu bei um gegenseitig Erfahrungen auszutauschen und Probleme anzusprechen und an deren Lösung zu arbeiten.

    Rücksprachen mit den Ausbildungsträgern und Besuche durch den Lehrer in der Praxis nutzen dem beidseitigem Interesse zur qualitativen Verbesserung der Praktika.

     

    Ein durch Kita und Bildungswerk Angermünde vorbereiteter 2 -tägiger Workshop

    in jedem Kita -Jahr dient der Phase zur Berufsorientierung von jungen

    Menschen. Nicht nur der Rundgang durch unsere Kita und die Gesprächsrunde mit

    der Leiterin ,sondern auch das Ausprobieren in der Kindergruppe werden von den

    Jugendlichen gerne angenommen.

     

     

     

    Ziel : Umsetzung unseres Ausbildungskonzeptes

     

     

     

     

    10. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

     

    10.1 Überprüfung und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit

     

    Pädagogische Qualitätsentwicklung hat einen fachlichen Aspekt und einen Management-Aspekt. Auf fachlicher Ebene geht es darum, die Arbeit an anerkannten, wissenschaftlichen begründeten Qualitätskriterien zu orientieren.

    Der Managementaspekt bezieht sich auf die systematische und ergebnisorientierte Steuerung der pädagogischen Qualitätsentwicklung.

    Unser Instrument der Überprüfung der Qualität ist das EFQM.

    Dazu dienen besondere Verfahren (interne und externe Evaluation) des Qualitätszirkels , der sich mit der kontinuierlichen Q.-verbesserung in allen Praxisbereichen befasst .

    Die interne Evaluation erfolgte letztmalig 2012 durch die ICH – WIR – Bögen.

    Die externe Evaluation erfolgte durch Päd QUIS für die Feststellung nach der

    Krippen – Skala und Kindergarten – Skala.

     

    Die Verantwortung für die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung hat der Leiter der Einrichtung und der Qualitätsbeauftragte.

     

    Alle pädagogischen Fachkräfte werden zum Diensthaftpflichtverhalten belehrt.

     

    Um die pädagogische Qualität der Einrichtung dauerhaft zu gewährleisten, werden

    dienstliche, pädagogische und organisatorische Abläufe in unserem Q. - Handbuch dokumentiert.

    Sie werden in Form von Qualitätsstandard´s für alle Mitarbeiter der KiTa festgeschrieben und alle 2 Jahre auf Aktualität überprüft.

     

    10.2 Kindeswohlgefährdung

     

    .Es liegt eine Trägervereinbarung zum § 72 SGB VIII mit dem Landkreis Uckermark vor .

    Verweis auf den Ordner 45d im Büro der Leiterin

     

    10.3 Beschwerdemanagement

     

    Die Verfahrensweise zum Umgang mit Beschwerden ist allen Mitarbeitern bekannt und die dazu gehörige Dokumentation befindet sich im Büro der Leiterin Ordner 45a

     

    10.4 Treffen von Zielvereinbarungen

     

    Alle Mitarbeiter der KiTa haben ein Recht in einem Abstand von 2 Jahren auf ein Zielvereinbarungsgespräch mit dem Leiter der Einrichtung . Hier besteht die Möglichkeit die eigene Arbeit zu reflektieren und weitere Ziele für die pädagogische Arbeit sowie für die Teamarbeit festzulegen.

     

    10.5 Weiterentwicklung der Konzeption

     

Gemeinsam im Team werden Voraussetzungen, Bedingungen und Abläufe für die Arbeit in der KiTa analysiert und diskutiert. Die Ergebnisse werden dann in der Konzeption überarbeitet und sind

 

 

 

 

 

 

 

überarbeitet am: 26.02.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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